Was würde geschehen, wenn Jugendliche aus den verschiedensten Gemeinden zusammenkommen, um gemeinsam ihre Mitmenschen mit Gottes Liebe zu erreichen? Was würde geschehen, wenn diese Gemeinden sich zusammenschließen würden, um gemeinsam für Gottes Wirken in ihrer Stadt zu beten? Was wäre, wenn das alles der Auslöser dafür wäre, dass über tausend junge Menschen zu einem christlichen Event kommen, auf dem sie vielleicht das erste Mal etwas von Gott und einer versöhnten Beziehung mit ihm hören?
Du musst es dir nicht vorstellen. Es ist wieder geschehen! Nicht irgendwann. Nicht irgendwo. Sondern hier und jetzt.
Die SHINE City Tour in Crailsheim!
Die SHINE City Tour ist das Kern- und Herzstück unserer Arbeit und der Ort, an dem alles wofür wir stehen und brennen in einer Stadt zusammenkommt. Gemeinsam mit verschiedenen Gemeinden und deren Jugendgruppen organisieren wir eine Art „Jugendevangelisationswoche“. Dort wollen wir durch folgende Elemente (junge) Menschen mit Gottes Liebe in Berührung bringen und/oder sie in ihrem Glauben stärken.
DIE WOHNWOCHE
Eine ganze Woche lang lebten wir in einer Groß-WG mit 60 Teens. Wir aßen gemeinsam, hatten geistliche Zeiten und Raum für richtig nice Aktionen. Eine Mitarbeiterin meinte dazu:
„Wie cool ist es, dass ihr euch als Team eine ganze Woche für die Teens Zeit nehmt und wir sehen dürfen, wie sie aufblühen und davon auch andere angezogen werden. Wir sind gespannt, was daraus weiter wachsen wird.”
DIE SCHULKONZERTE
Nach einem unserer Peacemaker Schulkonzerte mit der Botschaft “Frieden beginnt im Klassenzimmer” kam eine Mitschülerin auf den Leiter unserer SHINE Group dort zu und meinte, dass sie durch die Message kapiert hat, wie mies sie teilweise mit anderen umgeht und das in Zukunft nun ändern wolle. Wie cool ist das denn?
DAS SHINE FESTIVAL SÜD
Der Höhe- und Zielpunkt dieser Woche in Crailsheim war dann ein groß angelegtes Festival, zu welchem wir gemeinsam mit den Jugendlichen an den Schulen und der Stadt großzügig eingeladen haben und so über 1.000 (junge) Besucher dort begrüßen durften, von denen allein 450 durch ein Freiticket von einem der Schulkonzerte mit dabei waren …! Dabei war es auch so cool zu sehen, wie sich jeder Künstler kurz Zeit nahm, etwas aus seinem oder ihrem eigenen Leben zu erzählen und so den Glauben an Gott für die Zuhörer nah und erfahrbar zu machen.
Um die damit verbundenen Emotionen und Entscheidungen gut auffangen zu können, hatten wir mit den Gemeinden vor Ort die Möglichkeit für die Jugendlichen geschaffen, mit einem lokalen Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen oder ihre Gedanken und Gebete an einer “Prayer Wall” zum Ausdruck zu bringen. Einer unserer SHINE Schüler hat dort folgendes erlebt:
„Als ich an der Prayer Wall war, habe ich dort den Text von einer gelesen, die richtig starke Depressionen hatte. Ich hab mich dann gemeinsam mit zwei Freunden dort hingesetzt und angefangen für sie zu beten. Kurz bevor ich aufstehen wollte, ist dann auf einmal ein Mädchen gekommen und hat an diesem/ihrem Text weitergeschrieben. Ich hab ihr dann erzählt, dass ich gerade für sie gebetet habe, wovon sie voll berührt war und später mit einer Freundin von mir dann sogar noch weiter über den Glauben ins Gespräch gekommen ist. Das war echt cool!”
Wir sind immer wieder begeistert, wenn wir solche Geschichten hören. Wenn wir hautnah erleben dürfen, wie Gott etwas im Leben dieser Schülerinnen und Schüler bewegt.
Jonny Stielper – Leitung SHINE Deutschland
Die Nachrichten der letzten Monate über Kriege, Unruhen, Umwelt- und Naturkatastrophen machen viele von uns sprachlos und teils hoffnungslos und perspektivlos. Wir möchten am 5.12. einen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam einen Moment der Besinnung und Ruhe in dieser turbulenten Zeit erleben können. Zugleich ist dies eine herzliche Einladung auch an alle Menschen in deinem Umfeld, die Sinn und Antworten suchen. Nutze die Chance, Freunde zu dieser Adventsandacht einzuladen. Nutze deine Mittagspause, um zur Ruhe zu kommen.
Es ist kurz vor 0 Uhr. Wir befinden uns mit einem vollkommen übermüdeten, aber bis in die Haarspitzen motivierten Team an der Grenze zwischen Serbien und Montenegro. Nur noch eine Grenze gilt es zu überwinden, dann sind wir nach 17 Stunden Autofahrt endlich angekommen. Zu siebt waren wir auf dem Weg zu einem Fußball Mission Trip nach Mojkovac, einer kleinen Stadt im Norden Montenegros. Im Gepäck hatten wir u.a neue Fußballschuhe, Bälle und Kleidung eines bekannten deutschen Sportartikelherstellers. Der Verkaufs Warenwert lag locker bei 10 000€. Die Artikel haben wir mitgebracht, um die bedürftige Roma Community im Land zu beschenken und zu segnen.
Währenddessen sitzt der verbleibende Teil des Teams im Auto und betet Sturm für Gottes Eingreifen und Schutz in dieser Situation. Nichtsdestotrotz bleibt der Beamte bei seiner Meinung und gestikuliert wild in Richtung unseres Autos. Doch auf einmal passiert etwas, mit dem keiner gerechnet hat. Anstatt auf die hinter uns liegende Straße zu zeigen, weist der Beamte mit seinem stetigen „No, Go!” auf einmal zur Grenze nach Montenegro und lässt uns vollkommen unerwartet mitsamt den Kisten im Kofferraum ziehen. Vollkommen überrascht und überwältigt passieren wir ohne weitere Probleme die Grenze zwischen Serbien und Montenegro und haben seitdem ein Erlebnis mehr im Gepäck, was wir so schnell nicht wieder vergessen werden.
Ich sage es ganz ehrlich: Wenn du nur ein bisschen fremde Sprachen und fremdes Essen kennenlernen, neue Freunde finden und in eine neue Kultur eintauchen möchtest, dann solltest du einen Urlaub machen und nicht zu
Im Raum ist es kühl und ruhig, das Licht einer Stehlampe taucht ihn in ein dämmriges Warmweiß. Draußen war es schwül, selbst am Abend kühlte es nur leicht ab. Der Tag war voller Begegnungen, Besprechungen, Eindrücke. In mir klingt das Gespräch mit Joni nach. Dazu mischt sich ein Summen, Gedankenfetzen aus der Begegnung mit Julia. Immer wieder tönt die Frage von Charly auf. Unruhige Erschöpfung. Ich bin müde.
Mein Blick bleibt an dieser Collage hängen. Beim kleinen Segelboot auf dem weiten Meer. Und in mir finden sich Worte und Gefühle zu einem Gebet zusammen:
Drei Teilnehmer berichten
Ein Sonnenuntergang, und alles war anders
Ein Rückblick, der ermutigt
Eine tiefe, rätselhafte Stille
Aber zurück zu meiner Packliste: Was habe ich auf der Reise wirklich vermisst?
Steffi und Benni, ein wunderbares Paar, das gemeinsam mit seinen drei Kindern in Butzbach lebt, hat
Steffi und Benni sind auf einem Weg, einem sehr guten Weg.
“Rollin, Rollin, Rollin”
Unsere letzte Reise liegt gar nicht so lang zurück, denn Anfang Juni waren wir bei einer GAiN-Reise in Braşov, Rumänien, dabei. Dort haben wir Projekte für Roma-Familien besucht, Hilfsgüter in den Dörfern verteilt und der GAiN-Partnerorganisation eine Freude gemacht, indem wir die Fenster des Gemeindehauses zum Glänzen brachten.
Es war schwer, die Armut dieser Kinder zu sehen und von Herzen wünsche ich mir, dass unser Besuch für sie ein Grund zur Freude wurde. Auch wenn wir nicht viel an dem Nachmittag tun konnten, freute es mich, dass wir der Familie Matratzen bringen und sie segnen durften. Und es ist gut zu wissen, dass die Partnerorganisation zusammen mit GAiN in diesem Dorf auch in Zukunft spürbar Gottes Liebe reflektieren wird. Mein Gebet ist, dass damit vielen Kindern und Erwachsenen ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert wird!